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BREAKING: Der letzte Monat hat begonnen, jetzt wird noch mal los gelegt!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

1. Quatalsbericht


Es ist nun 4 Monate her, dass ich am Frankfurter Flughafen mit den wohl gemischtesten Gefühlen durch die Sicherheitskontrolle bin um einen sehr amüsanten Flug anzutreten. Ich hatte eine gute Ablenkung, da ich mich mit meiner Sitznachbarin wirklich super verstanden habe und somit vorerst alle Sorgen vergessen konnte. Doch ich hatte mit Sicherheit nicht den besten und einfachsten Start in dieses Austauschjahr. Wegen einigen Verspätungen während des Fluges kam mein Gepäck leider nicht zur selben Zeit an wie ich. Nämlich geschlagene 3 Tage später. Das war nicht so leicht, denn gerade in den ersten Tagen weit weg von zu Hause in den Klamotten anderer fühlt man sich nicht so gut. Aber sobald die Koffer dann endlich in meinem Zimmer lagen, konnte das alles nur noch besser werden! Und so ging der erste Monat ruck zuck vorbei. Alles wurde schon langsam zur Gewohnheit, die Schule hatte begonnen, mein Spanisch ist schon sehr viel besser geworden und es ging schon auf die erste Reise.
Das Sprachcamp: eine Stunde von Cuenca, der wohl schönsten Stadt hier, entfernt in einer wunderschönen Umgebung! Man hat andere Austauschschüler kennen gelernt und tauschte seine ersten Erfahrungen aus, es war eine wunderschöne Zeit und als es dann nach wieder zurück ging, fühlte es sich sicherlich noch nicht so an, als würde es „nach Hause“ gehen.
Schwupps war auch schon der zweite Monat vorbei und es ging auf die nächste Reise, Manabí. Wir sollten alle Austauschschüler die sich zu Zeit in Ecuador befinden kennen lernen und einfach unheimlich viel Spaß  haben. Es wurde getanzt, gelacht, die schönsten Strände kennen gelernt, neue Erfahrungen gemacht, Freundschaften geschlossen und beim Abschied viel geweint. Doch dieses Mal kam ich nach Hause, ich war froh zu Hause zu sein, in mein Bett zu fallen und mich erst mal wieder zu erholen.
Aber schon am nächsten Wochenende sollte es wieder an den Strand gehen, mit meiner Familie, nach Salinas. Es sollte wunderschön werden, ich hoffte mehr Bräune zu gewinnen, einfach nur dort rumzuliegen und die Zeit zu genießen. Kam aber alles anders. Das Wetter war super kalt ich lag nur im Bett statt am Strand und ich vermisste die Familienurlaube von zu Hause sehr. Somit begann der dritte Monat ziemlich ermüdigend und war bis jetzt auch die schwerste Zeit für mich hier. Das Heimweh kam immer wieder, alles war so normal und es gab nichts zum drauf hin arbeiten wie eine Reise oder ähnliches und die Zeit zog sich.  Jeden Morgen fragte ich mich, warum ich hier bin und warum ich zur Schule muss. Irgendwann kam dann der Knackpunkt auch wenn ich ihn nicht wirklich bemerkt habe. Aber ich fuhr mit meiner Klasse nach Quito und lernte die Hauptstadt etwas kennen, wenn auch nur Universitäten oder Einkaufszentren. Später, um mich etwas abzulenken, bin ich Freunde in Cuenca besuchen gefahren und habe dort eine super Zeit gehabt. Wieder zurück in Loja begann auch hier mein Leben wieder Form anzunehmen und es war alles gut! Jetzt geht es mir auch sehr gut und die Weihnachtserfahrungen sind ganz anders.
Wir schmückten schon am Anfang November und ich habe ihnen allen einen Adventskalender gebastelt um etwas von Deutschland zu zeigen. Generell komme ich gut mit meiner Familie klar, was sich auch in der Novena zeigte. In der Novena trifft man sich ab neun Tage vor Weihnachten jeden Abend mit der ganzen Familie, betet, isst, erzählt und kämpft darum die schönste Krippe zu haben.
Auch mit meiner Klasse hatte ich ein Weihnachtsessen und habe gesehen wie sehr wir uns doch alle mögen und wie gut alles läuft.
Auch habe ich eine weitere Seite von Ecuador gezeigt bekommen, als wir mit der Schule am vergangenen Sonntag in ein Dorf außerhalb der Stadt gefahren sind und ihnen Geschenke brachten. Es war eine rundum gute Erfahrung und ich finde auch eine sehr nett Geste.
Mein Spanisch ist mittlerweile auch gut, fast fließend. Ich kann mich ausdrücken und meine Klassenkameraden helfen mir auch.
Jetzt freue ich mich auf die Erfahrungen von Weihnachten und auf das was in den nächsten 7 Monaten noch auf mich zu kommmt!

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei Rotary bedanken, dass sie mir das alles ermöglicht haben, denn als Fazit: es war die richtige Entscheidung hier her zu kommen und ich bin jetzt schon um soviel bereichert, dass es nur noch besser werden kann!

Vielen Dank und die aller liebsten Grüße aus Ecuador

1 Kommentare:

  1. Hey ich habe mich gerade mal durch deinen Blog gelesen ;) das hoert sich doch alles recht gut an ;) kannst ja bei mir auch mal vorbei gucken bei gelegenheit :)

    Katrieke (thailand)

    ps ist es ok das ich dich verlinkt habe?

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